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01Jun

Norbert Krüler

Norbert Krüler


Persönliche DatenNorbert Krueler
Geburtsdatum: 06.12.1957
Beruf: Unternehmer // Toningenieur, Produzent und Musiker
Familienstand: verheiratet
Kinder: keine

Hobbys: Laufen, Walking, Radfahren, Kochen, Bildung, Kultur und selbstverständlich Musik.

Ehrenamtliche Nebentätigkeiten und Mitgliedschaften: BUND Kreisgruppe Verden, Deutsches Rotes Kreuz Ortsgruppe Etelsen.

 

Bisherige politische Tätigkeit

Von 2008 bis 2011 habe ich in der Bürgerinitiative gegen den 100 000 Hähnchenmaststall in Etelsen aktiv und erfolgreich mitgewirkt, in dem wir mit der Gruppe unter Mithilfe der Grünen die Gemeinde Langwedel als auch den Landkreis Verden über Jahre hinweg immer wieder auf rechtlich und gesetzlich unhaltbare Unterlagen im Genehmigungsverfahren hinwiesen und somit zu guter Letzt den Bau dieses Megastalls sogar verhindern konnten. Dabei habe ich viele Erfahrungen auf politischer Ebene – bis hin zur Bundesebene – gesammelt.

 

Politische Schwerpunkte:

- Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung

- Förderung der ökologischen und bäuerlichen Landwirtschaft

- Barrierefreiheit auf allen Ebenen

- Ausbau des sozialen und ökologischen Engagements

- Energetische Sanierung der öffentlichen Gebäude

- Förderung der Gemeinde als attraktiver Standort für Gewerbetreibende (als potenzielle regionale Arbeitgeber für den Flecken Langwedel)

- Erhalt der Wohnqualität in der Gemeinde

Durch den Protest gegen den geplanten Hähnchenmaststall in Etelsen-Giersberg kam ich 2008 als ganz normaler Bürger zum ersten Mal in die Situation, die Behörde von einer Seite kennen zu lernen, wie es in einem demokratischen Land wie unserem eigentlich schon lange nicht mehr sein sollte. Die ganze Geschichte hier nun aufzuarbeiten wäre sicherlich spannend, aber würde für eine persönliche Kurzvorstellung wohl doch den Rahmen sprengen. Also bleibe ich einfach beim Wesentlichen.

Falsche Unterlagen, fehlende und falsche Daten führten dazu, dass wir als Bürger mit der Behörde (Gemeinde, Landkreis) zwecks sachlicher Aufklärung kommunizieren wollten. Das Resultat war immer wieder das gleiche: Untransparenz, Verschleierung, Ablehnung und Arroganz. Meine ersten politischen Gehversuche begann ich also damit mit vielen selbstverfassten Leserbriefen, um diese Arbeitsweise über die Medien publik zu machen und über diesen Weg die Gemeinde als auch den Landkreis zu neutraler, gründlicherer und bürgerfreundlicherer Arbeit zu bewegen.  Ich besuchte Gemeinderatssitzungen und nutzte die Bürgerfragestunde, um Licht ins Dunkel unseres Anliegens zu bringen. Auch Kreistags- und Ausschusssitzungen im Verdener Kreistagsgebäude wurden mein neues politisches Interessenfeld. Mit einem schockierendem Ergebnis.  Mal abgesehen von der WGL waren sich die örtlichen Politiker in einer Sache einig: “Sprich nie allein mit einer Bürgerinitiative”. Das waren fast die ersten Worte unseres neu vereidigten Bürgermeisters Andreas Brandt. Es endete also damit, dass mir nun klar wurde, dass so etwas, das uns hier widerfahren war, morgen jedem anderem Bürger in der Region auch passieren könnte. Hier musste sich politisch etwas ändern. Die GRÜNEN waren seit geraumer Zeit unsere “Verbündeten”. Aber für “das was wir vorhaben, sind wir noch zu wenige” – so stand es auf ihrer Webseite. Also war klar: Ich musste “Grün” werden. Und vor allen Dingen: Wenn ich etwas nachhaltig ändern wollte, und zwar für alle Bürger in der Region, dann musste ich auch für ein politisches Amt kandidieren. Es soll “grüner” werden in der Gemeinde und im Landkreis. Für mich heißt das: “transparenter, demokratischer, bürgerfreundlicher und ökologischer”. Und der Landkreis fängt in der Gemeinde an. Da gibt es viel zu tun. Und dabei möchte ich helfen. Vor allen Dingen dabei, dass die vielen Wahlversprechen nach der Wahl nicht gleich wieder vergessen werden ….

Verfasst am 01.06.2011 um 9:46 Uhr von .
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